"Die Wilden Hühner" von Cornelia Funke
überarbeitet von Rainer Hertwig
Die Freundinnen Sprotte, Frieda, Melanie, Wilma und Trude sind unzertrennlich und gehen durch dick und dünn. Sie haben schon vor einiger Zeit ihre eigene Bande gegründet. Früher trafen sie sich immer im alten Hühnerstall auf dem Hof von Sprottes Großmutter Oma Slättberg. Daraus sind der gemeinsame Bandenname „Die Wilden Hühner“ und das Erkennungszeichen, eine Hühnerfeder um den Hals entstanden.
Heute treffen sich die Mädchen nicht mehr im Hühnerstall. Sie haben jetzt dank Trude ein eigenes geheimes Bandenquartier: einen alten Wohnwagen. Dieser steht auf einer Wiese am Waldrand, wo sie niemand entdecken kann. Hier fühlen sie sich wohl und haben sich ganz nach ihren Vorstellungen eingerichtet. Die Wilden Hühner halten diesen Ort geheim. Besonders die Hyänen, eine zweite Bande aus ihrer Klasse sollen nicht erfahren, wohin sie sich zurückziehen. Sie sind die Rivalen der Wilden Hühner und die Banden halten sich abgesehen von ein paar Streichen, die sie sich spielen, voneinander fern.
Als Sprotte jedoch erfährt, dass Oma Slättberg plant die Namensgeber der Bande zu schlachten und zu Suppe zu verarbeiten, kommen die Wilden Hühner nicht umhin, über Ihren Schatten zu springen und die Hyänen um Hilfe zu bitten. Die beiden Banden schließen – zumindest für den Moment – Frieden. Kann daraus Freundschaft entstehen?
Schließlich müssen sie noch Willi helfen, der sich wegen seines Temperaments mal wieder in Schwierigkeiten gebracht hat.
Die Geschichten um Sprotte und ihre Mädchenbande stammen aus der gleichnamigen Jugendbuchreihe „Die Wilden Hühner“ von Cornelia Funke. Der erste Band ist erstmals 1993 erschienen. Funke wurde inspiriert von ihren eigenen Erfahrungen mit der Hühnerzucht und formte einige Figuren nach Personen, die sie in ihrem eigenen Leben kennengelernt hatte. Der dritte Band der Reihe „Die Wilden Hühner – Fuchsalarm“ wurde 2006 von Rainer Hertwig für die Bühne bearbeitet und von uns für diese Aufführung noch einmal aktualisiert und angepasst.
Regie: Julia Joos, Pauline Peckhart, Petra van Dam
Aufführungstermine
Samstag, 29.11.
Sonntag, 30.11.
Samstag, 06.12.
Sonntag, 07.12.
Die Kasse öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.